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Die Technische Hochschule Deggendorf bietet Ihnen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten:

  • Finden Sie die Studierenden und Absolventen, die ideal zu Ihrem Unternehmen und Ihren offenen Stellen passen.
  • Unterstützen Sie Studierende als Mentor oder Förderer.
  • Arbeiten Sie mit der Technischen Hochschule Deggendorf bei Seminaren und Projekten zusammen.
  • Profitieren Sie als Kooperationspartner von den Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung einer Technischen Hochschule.
  • Nutzen Sie die Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf für Ihre Events und Veranstaltungen.

 

Gerne beraten wir Sie individuell. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Werden Sie deshalb noch heute Kooperationspartner des Career Service - wir freuen uns auf Sie!

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Neuer Experte für Gebäudeenergiesysteme am Campus Mainburg: Dr. Kedar Mehta an die THD berufen

Zum Sommersemester 2026 übernimmt Dr. Kedar Mehta die Professur für „Nachhaltige Gebäudeenergietechnik für die globale Energiewende“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Zukünftig wird er für die Fakultät European Campus Rottal-Inn am Campus Mainburg mit Fokus auf intelligenten Energiesystemen und energieeffizienten Gebäuden forschen und lehren. Sein Ziel: die Entwicklung praxisnaher Lösungen für die globale Energiewende.

Der ursprünglich aus Indien stammende Energieexperte verfügt über mehrjährige Erfahrung in Lehre, angewandter Energieforschung und internationalen Forschungsprojekten. Einen besonderen Meilenstein bilden für Prof. Mehta dabei die Entwicklung KI-gestützter fortschrittlicher Modellierungs- und Simulationsframeworks für Energiesysteme auf Gebäude- und Quartiersebene sowie das Präsentieren seiner Forschungsergebnisse auf internationalen Plattformen.

Die THD bietet laut dem frisch berufenen Professor ein ideales Umfeld, um solche Forschungsergebnisse mithilfe von Industriepartnern in die Praxis umzusetzen. „Der Campus Mainburg ermöglicht die Entwicklung und Validierung intelligenter Gebäude- und Quartiersenergiesysteme unter Einsatz fortschrittlicher Modellierungs-, Simulations- und KI gestützter Ansätze – und das in enger Partnerschaft mit der Industrie“, so Mehta.

Lehre, die nicht nur theoretisch bleibt

Am Campus Mainburg möchte Prof. Mehta viel bewegen: Mit einem Forschungs- und Innovationshub für KI-gestützte Gebäude- und Quartiersenergiesysteme sollen Studierende sich aktiv an der Entwicklung und Umsetzung von Lösungen für die globale Energiewende beteiligen. Denn dem Experten liegt es am Herzen, seine wissenschaftliche Lehre zukunftsorientiert und praxisnah zu gestalten.

„Ich bin davon überzeugt, dass der wahre Wert von Wissen und Fähigkeiten in ihrer Anwendung liegt“, erklärt Prof. Mehta. „Für mich bedeutet Bildung deshalb nicht die reine Vermittlung von Informationen, sondern die Befähigung von Studierenden, sich in einer sich schnell wandelnden Energie- und Technologielandschaft zurechtzufinden und diese aktiv mitzugestalten.“ Seine Vorlesungen und Kurse umfassen daher vor allem das Arbeiten an realen Herausforderungen der modernen Welt – und zwar fächerübergreifend, einfallsreich und lösungsorientiert.

 

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Das renommierte CHE Ranking der ZEIT ist abgeschlossen und die Ergebnisse sind veröffentlicht. Der Fokus der Untersuchungen wechselt jährlich: Das aktuelle Ranking umfasst Studiengänge mit einem Wirtschaftsbezug oder verwandte Fächer wie Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik in ganz Deutschland. Die Studiengänge der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnten sich wiederholt gut platzieren und insbesondere in den Kategorien „Kontakt zur Berufspraxis“ und „Unterstützung am Studienanfang“ Spitzenbewertungen einfahren.

Dieses Jahr wurden Studierende des Hauptstandorts Deggendorf, des Campus Cham sowie des European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen für das Ranking befragt. Grundsätzlich schneiden die untersuchten Studiengänge mit guten Ergebnissen ab. Eine Besonderheit bildet der hohe Praxisbezug im Studium, der sich durch das gesamte Hochschulprofil der THD zieht. In der Kategorie „Kontakt zur Berufspraxis“ schneiden die Studiengänge der Hochschule in ihren jeweiligen Gruppen hervorragend ab. Ebenfalls erfreulich ist die gute Einordnung im Bereich „Unterstützung am Studienanfang“.

Bei den Studierendenurteilen zeigt sich insgesamt eine grundlegende Zufriedenheit mit der Hochschule. Insbesondere die Kategorie „Betreuung durch das Lehrpersonal“ wurde über alle untersuchten Studiengänge hinweg auffallend positiv bewertet. Kleinere Verbesserungspotenziale können in den Bereichen „Lehrangebot“ und „Prüfungen“ festgestellt werden. Doch auch in diesen Kategorien zeigen die Studierenden sich insgesamt zufrieden. Erhoben wurden Daten der Bachelorstudiengänge Management im Gesundheits-, Sozial und Rettungswesen, Management von Inklusion und Teilhabe, Mechatronik und Projektmanagement für digitale Produktion, Wirtschaftsingenieurwesen, Building Products and Processes, Industrial Engineering, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft, International Management, Tourismusmanagement und Angewandte Wirtschaftspsychologie.

„Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass viele Studierende die deutschen Hochschulen als gut organisiert, unterstützend und gut ausgestattet erleben. Diese Einschätzung der Studierenden ist eine wichtige Botschaft für Studieninteressierte, die Orientierung bei der Wahl ihres Studiengangs suchen“, sagt Sonja Berghoff, Leiterin nationale Rankings beim CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

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Am Dienstag, den 5. Mai, fanden sich Vertretende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie Politiker und Unternehmende aus Niederbayern im Glashaus des ITC2 ein, um der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Anton Fink Wissenschaftspreises für Künstliche Intelligenz beizuwohnen. Unter 26 Bewerbungen wurden zwei Preistragende ausgezeichnet, deren wissenschaftliche Errungenschaften gleichermaßen beeindruckend sind. Zum einen Caroline Haslebacher, die im Rahmen einer NASA-Mission ein Mapping-System für Oberflächenstrukturen des Jupitermondes Europa entwickelt hat. Zum anderen Lennart Karstensen, dessen Arbeit neue Erkenntnisse zur Automatisierung von endovaskulären Eingriffen hervorgebracht hat.

Nach der Eröffnung durch Prof. Dr. Markus Mayer, Juryvorsitzender des Wissenschaftspreises, richteten auch hohe Gäste aus der Politik dankende Worte an die Preistragenden. Rainer Haselbeck, Regierungspräsident von Niederbayern, Landrat Bernd Sibler aus Deggendorf und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser lobten den verantwortungsvollen Umgang mit der modernen Technologie. Alle drei betonten, dass Künstliche Intelligenz wichtig für den Fortschritt in Niederbayern sei. Haselbeck und Sibler gingen dabei auch auf die Bedeutung der Hochschulen ein, denn diese sollen jungen Menschen die richtige Handhabung der Technologie beibringen. Oberbürgermeister Moser dankte vor allem dem Stifter des Preises, Apotheker Anton Fink, da dieser helfe, die Zukunft der Region aktiv mitzugestalten.

Fink selbst erzählte von dem Hintergrund des verliehenen Preises: Nachdem er bereits eine Stiftung für einen internationalen Studierendenaustausch gegründet hatte, wollte er der Hochschule in Deggendorf etwas Gutes tun. Gleichzeitig fragte er sich, was genau KI eigentlich ist und wozu man sie verwenden kann. Aus diesen Überlegungen sei die Idee zum Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz entstanden, der nun bereits zum dritten Mal verliehen wurde. Prof. Waldemar Berg, Präsident der THD, dankte Anton Fink in diesem Rahmen für dessen langjährige und bedeutende Unterstützung.

Anschließend stellten die Preistragenden in jeweils 20 Minuten langen Vorträgen ihre Projekte vor. Den Anfang machte Dr. Caroline Haslebacher, die erklärte, wie ihr System LineaMapper mithilfe von Deep Learning die linearen Strukturen auf Bildaufnahmen des Jupitermonds Europa farblich kennzeichnet. Das KI-gestützte Programm schafft es, ein Foto innerhalb von 18 Sekunden auszuwerten und zu markieren, während Dr. Haslebacher selbst vier Stunden für diese Aufgabe bräuchte. Die eingesparte Zeit wird es bei der bevorstehenden NASA-Mission „Europa Clipper“ ermöglichen, die neugewonnenen Daten deutlich schneller zu verarbeiten.

Dr. Lennart Karstensen nutzte Künstliche Intelligenz in seiner Arbeit für den medizinischen Bereich. In virtuellen Simulationen trainiert das System eigenständig, den Draht für endovaskuläre Eingriffe durch einen Aortenbogen an sein Zeil zu führen. Das Besondere dabei: Die Blutgefäße jedes Menschen sind einzigartig, weshalb es keinen allgemeingültigen Lösungsweg gibt. Das System muss daher lernen, mit welcher Methode es sein Ziel schlussendlich erreichen kann. Die Simulation liefert vielversprechende Ergebnisse, die auch in einem haptischen 3D-Modell erreicht werden konnten. Durch solche intelligenten Assistenzsysteme wird eine bessere Versorgung von Patienten gewährleistet, da mit ihrer Hilfe beispielsweise auch weniger erfahrene Ärzte endovaskuläre Eingriffe durchführen könnten.

Prof. Dr. Markus Mayer zeigte sich erfreut über die verschiedenen Anwendungsgebiete der Künstlichen Intelligenz. „Das wissenschaftliche Feld der KI lässt mich hoffen: Viele der eingereichten Arbeiten beschäftigen sich mit der praktischen Anwendung von KI-Systemen, die menschliche Arbeit wirklich sinnvoll beschleunigen, ergänzen und unterstützen kann. Und das zumeist durch das direkte Arbeiten auf den echten Eingabe- und Zieldaten – ohne zweifelhafte Umwege über Large Language Modelle und Sprache”, so der Professor für Angewandte Informatik an der THD. Abschließend wurde der Preis von Prof. Berg an Dr. Haslebacher und Dr. Karstensen überreicht.