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innovativ & lebendig

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innovativ und lebendig

Die Technische Hochschule Deggendorf bietet Ihnen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten:

  • Finden Sie die Studierenden und Absolventen, die ideal zu Ihrem Unternehmen und Ihren offenen Stellen passen.
  • Unterstützen Sie Studierende als Mentor oder Förderer.
  • Arbeiten Sie mit der Technischen Hochschule Deggendorf bei Seminaren und Projekten zusammen.
  • Profitieren Sie als Kooperationspartner von den Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung einer Technischen Hochschule.
  • Nutzen Sie die Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf für Ihre Events und Veranstaltungen.

 

Gerne beraten wir Sie individuell. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Werden Sie deshalb noch heute Kooperationspartner des Career Service - wir freuen uns auf Sie!

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aktuelles

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Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Westböhmischen Universität Pilsen (WBU) haben im EU‑Projekt Interreg BYCZ04-165, Innovatives Bildungsfach „Energiebaum“, Konzepte für nachhaltige Energieerzeugung und Energiespeicherung in abgelegenen ländlichen Regionen entwickelt. Das gemeinsame Vorhaben wurde im Sommersemester 2026 im Rahmen des Förderprogramms Interreg Bayern–Tschechien durchgeführt. Zum Abschluss präsentierten die Studierenden Anfang Mai an der WBU ihre Ergebnisse.

Betreut von den Projektleitern Dipl.-Ing. Vilem Dostal von der Technischen Hochschule Deggendorf, Christian Mader vom Campus Plattling der THD und Mrg.-Ing. Josef Dvořák von der Westböhmischen Universität in Pilsen arbeiteten zwei internationale Projektteams jeweils an einem eigenen technischen Schwerpunkt. Das erste Team entwickelte ein Konzept für ein umweltschonendes Wasserkraftwerk, in dem die besonders robuste und zuverlässige Banki-Turbine zum Einsatz kommt. Als mögliche Standorte wurden die Flüsse Vydra in Tschechien sowie der Weiße Regen in Deutschland untersucht. Die zweite Gruppe konzentrierte sich auf die Wärmeerzeugung und Wärmespeicherung. Die Teilnehmenden entwickelten ein intelligentes, auf Künstlicher Intelligenz basierendes Heizsystem, das den Wärmebedarf analysiert und steuert. Die im Prototyp vorgesehene Wärmespeicherung durch Latentwärmespeicher ermöglicht zudem eine effiziente Speicherung und Freisetzung von Wärmeenergie und reduziert Energieverluste.

Zentraler Bestandteil des EU-Projektes waren die Workshops in Deggendorf und Pilsen. Sie ermöglichten persönlichen Austausch und Zusammenarbeit sowie die abschließende Präsentation der Prototypen vor Publikum. Dostal, Mader und Dvořák lobten die hohe Qualität der Ergebnisse und den starken Teamgeist ihrer Studierenden. Darüber hinaus fanden im Rahmen der Workshops Exkursionen zu Unternehmen aus der Energiebranche, kulturelle Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten statt, die den interkulturellen Austausch vertieften. 

 

Logo Kofinanziert von der Europäischen Union   Logo der Technischen Hochschule Deggendorf  Logo der Westböhmischen Universität in Pilsen

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Gemeinsam Ideen entwickeln, voneinander lernen und die Zukunft außerschulischer MINT-Bildung gestalten: Dafür kamen die Vertretenden der bayerischen MINT-Regionen am 19. und 20. Mai zu einem Netzwerktreffen zusammen. Organisiert von der Landeskoordinierungsstelle „MINTraum bayern“ fand die zweitägige Veranstaltung diesmal an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt, die das MINT-Regionen-Management der Region Niederbayern innehat.

MINT-Netzwerk soll bayerische Regionen fördern

Prof. Dr. Veronika Fetzer, Vizepräsidentin der THD, begrüßte die Teilnehmenden und setzte mit ihrem Vortrag zum Thema „Perfect Pitch“ wertvolle Impulse für überzeugende Kommunikation und erfolgreiche Netzwerkarbeit. Der Begrüßung folgte ein wichtiger Programmpunkt des Treffens: die gemeinsame Vorbereitung des ersten bayerischen MINT-Gipfels im November. Im Rahmen von Workshops und Gesprächen arbeiteten die Teilnehmenden an inhaltlichen Schwerpunkten und gemeinsamen Zielsetzungen für die Veranstaltung. „Keiner löst das Problem allein“, betonte Fetzer. „Erwartungen an uns wachsen, Anforderungen werden höher. Es ist also gesellschaftliche Aufgabe, die MINT-Förderung langfristig stärker zu verankern – eben auch strukturell. Netzwerke rund um den MINT-Gipfel gehen genau in die Richtung, die wir brauchen.“

Darüber hinaus setzte die MINT-Region Niederbayern mit dem interaktiven Format „MINT meets Achtsamkeit“ einen besonderen Akzent. An verschiedenen Workshop-Stationen konnten die Teilnehmenden neue Perspektiven auf kreatives und achtsames Arbeiten im MINT-Bereich kennenlernen. Bei „Best Practice mal anders“ diskutierten die Vertretenden der MINT-Regionen im direkten Austausch erfolgreiche Ansätze aus der Praxis und entwickelten gemeinsam Ideen rund um die Frage, wie gutes MINT-Management und erfolgreiche Netzwerkarbeit gelingen können.

„Ich freue mich sehr, dass wir diesmal unser lebendiges Netzwerk zu uns in die MINT-Region Niederbayern einladen durften“, resümierte Eva Streicher, MINT-Referatsleitung der THD. „Wir genießen den offenen und konstruktiven Austausch immer sehr und hatten Gelegenheit, unsere Region mit ihren starken MINT-Beteiligten anschaulich zu präsentieren.“

Das Netzwerk der bayerischen MINT-Regionen wächst

In Bayern kümmern sich aktuell insgesamt 26 MINT-Regionen und -Cluster um die regionalen außerschulischen Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Die aktiven Regionen decken rund zwei Drittel der Städte und Gemeinden im Freistaat ab. Der jüngste Neuzugang ist die MINT-Region Bamberg, deren offizielle Gründungsveranstaltung Anfang Mai stattfand. „Durch die enge Vernetzung von Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft stärken unsere MINT-Regionen nicht nur die außerschulische MINT-Bildung, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Bayerns“, betont Susanne Knotzer, Referentin der Landeskoordinierungsstelle. „Dort, wo Menschen gemeinsam an innovativen Bildungsangeboten arbeiten, entstehen die Fachkräfte, Kompetenzen und Impulse, die unsere Gesellschaft morgen braucht.“

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Das Investitionsprogramm des Bundes kann sich sehen lassen – und ist dringend nötig. In Deggendorf wird die Bevölkerung schon bald in den Genuss dieser Investitionen kommen, der Ausbau der A3 steht bevor. Gleichzeitig warnen Experten: Für all die Maßnahmen fehlt es an qualifiziertem Personal. Vor diesem Hintergrund hat der Förderverein der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bei einem Treffen an der Hochschule neue Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung beschlossen.

Karrierechance Bau

Im Fokus stehen eine frühe Ansprache von Schülerinnen und Schülern, der weitere Ausbau von MINT-Angeboten an Schulen sowie eine noch stärkere Praxisvernetzung durch duale Studiengänge, Praktika und gemeinsame Projekte mit Unternehmen. Ziel ist es, die vielfältigen Zukunftsfelder des Berufs sichtbarer zu machen. „Viele junge Menschen wissen gar nicht, wie facettenreich und zukunftsrelevant das Bau- und Umweltingenieurwesen ist“, betont der Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Parviz Sadegh-Azar. „Dabei gestalten Bau- und Umweltingenieurinnen und -ingenieure die Infrastruktur, auf die unsere Gesellschaft im Alltag angewiesen ist“, fährt er fort und nennt hierfür etwa die Wasser‑ und Energieversorgung, Verkehrswege wie Straße und Schiene sowie Gebäude für Wohn‑ oder gewerbliche Nutzung.

Praxisnahes Angebot

Die TH Deggendorf bietet aktuell drei Bachelorstudiengänge sowie einen Master im Bau- und Umweltingenieurwesen an. Alle Studienangebote können dual studiert werden, der Master ist zudem auch in Teilzeit möglich. Damit setzt die Fakultät konsequent auf eine praxisnahe Ausbildung. „Wir sind sehr stark mit allen regionalen Akteuren in der Baubranche vernetzt und führen regelmäßig Exkursionen und Praktika bei den Unternehmen durch. Unsere Absolventinnen und Absolventen verlassen uns nicht selten mit einem entsprechenden Arbeitsvertrag in der Tasche“, weiß Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Florian Jonas. Aktuell läuft der Bewerbungszeitraum für alle Studienangebote der Deggendorfer Hochschule.