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RehabTech-Bridge

Integration von Rehabilitationspraxis und Assistenzrobotik in der bayerisch-tschechischen Grenzregion

Fördergeber:

 

Forschungsschwerpunkt:

  • Bildung

Laufzeit:

  • 01.09.2026 - 30.06.2029

Ziele:

Das Projekt verfolgt das Ziel, einen grenzüberschreitenden Bildungsrahmen zu etablieren, der Studierende befähigt, technische Ansätze der assistiven Robotik mit Anforderungen der Rehab, Sicherheit, Zertifizierung und ethischen Rahmenbedingungen abzugleichen. Ausgangspunkt ist ein identifizierter Bildungsbedarf: Studierende in technisch geprägten Studiengängen verfügen häufig über hohe Fachkompetenzen, jedoch über begrenztes Wissen zur klinischen Anwendbarkeit, regulatorischen Einordnung und interdisziplinären Zusammenarbeit im Gesundheitskontext.

Im Projekt werden ein gemeinsamer methodischer Ansatz, ein gemeinsames Querschnittsfach sowie angewandte Fallstudien erarbeitet und in zwei grenzüberschreitenden Lehrzyklen mit insgesamt 120 Studierenden umgesetzt. Dadurch trägt das Projekt zur Verbesserung der Qualität, Praxisrelevanz und Nachhaltigkeit der Hochschulbildung im bayerisch-tschechischen Grenzraum bei und leistet einen direkten Beitrag zum spezifischen Ziel der Ausschreibung.

Beschreibung:

Im bayerisch-tschechischen Grenzraum besteht eine gemeinsame Herausforderung: Trotz wachsender Bedeutung von Assistenz- und Rehabilitationsrobotik fehlen abgestimmte Bildungsansätze und ein gemeinsames Verständnis zwischen Gesundheitsberufen, Ingenieurwesen und Design. Unterschiedliche Fachsprachen und Arbeitsweisen erschweren die Zusammenarbeit und die praxisnahe Anwendung technischer Lösungen.

Das Projekt zielt darauf ab, diese Lücke durch ein grenzüberschreitendes Bildungs- und Kooperationsformat zu schließen. Es stärkt das Verständnis für therapeutische Abläufe, technische Möglichkeiten sowie gestalterische Anforderungen und erhöht damit die Qualität und Praxisnähe der Ausbildung im Grenzraum. Der Mehrwert für das Programmgebiet liegt in der Qualifizierung von Studierenden und der nachhaltigen Vernetzung relevanter Akteure beiderseits der Grenze.

Zentrale Aktivitäten sind die gemeinsame Entwicklung eines methodischen Bildungsrahmens, interdisziplinäre Ausbildungsformate und praxisnahe Fallbeispiele. Als Outputs entstehen erprobte Lehrformate, Fallstudien und Austauschformate für Studierende. Die entwickelten Ausbildungsformate werden in die Lehrpläne der teilnehmenden Hochschulen integriert.

Der grenzüberschreitende Ansatz ist notwendig, da beide Regionen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, bislang jedoch kaum abgestimmte Bildungsformate existieren. Zielgruppen sind Studierende, therapeutische Einrichtungen sowie regionale Bildungs- und Innovationsakteure.

 

Standort:

  • TC Cham

Mitarbeitende:

Partner:

  • WBU Pilsen