Neue Wege bei Diabetes, Lipödem und chronischen Wunden eingeschlagen
16.1.2026 | THD-Pressestelle
Die weltweite Verbreitung von Diabetes entwickelt sich laut der International Diabetes Federation (IDF) zu einem der größten Gesundheitsprobleme der Welt. 2021 waren rund 537 Millionen Menschen von der Stoffwechselkrankheit betroffen. Wer an Diabetes, Lipödem oder chronischen Wunden leidet, konnte am vergangenen Samstag am Campus Hutthurm der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) spannende Eindrücke der aktuellen Entwicklungen der medizinischen Versorgung sammeln.
Der Tag fing damit an, dass Dr. Hans Flatter einen verständlichen Einblick in die Entstehung von Diabetes gab. Er erklärte ebenfalls die möglichen Folgeerkrankungen sowie moderne Versorgungsansätze. Im Anschluss stellte Chirurg und Leiter des Bachelorstudiengangs Physician Assistant (THD), Prof. Dr. med. Thiha Aung zusammen mit Anna Friedrich aktuelle rekonstruktive Behandlungsmöglichkeiten vor, die Amputationen vermeiden können. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wurden Behandlungsoptionen für Betroffene mit diabetischen Füßen und chronischen Wunden erläutert. Zuletzt informierte Professor Aung über aktuelle Entwicklungen in der Liposuktion, inklusive moderner Operationstechniken und der Berücksichtigung von Leistungen der Krankenkassen.
Technisch ging es weiter, als technischer Mitarbeiter Markus Graf die individuellen Hilfsmittel druckte. Es handelte sich hierbei um individuell angefertigte 3D-gedruckte diabetische Schuhe. Die bei der Versorgung und Behandlung unterstützen sollen. Besonders wertvoll an diesem Tag war der direkte Austausch zwischen Experten und Teilnehmenden – ein Tag voller Wissenstransfer, Praxisnähe und Inspiration für die Gesundheitsversorgung von morgen.
Bild (THD): Dr. Hans Flatter gibt beim Gesundheitstag einen klaren Einblick in die Entstehung von Diabetes