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Presseartikel
Bild (THD): Lösungen aus dem Hörsaal für die Region: (v. r.) Johannes Vogel und Franziska Bauer sind begeistert von der Kooperation mit Florian Höpf, Elena Geiger und Andreas Weber.

Mathematik für bessere Verteilung von Ruhebänken

THD-Studierende erarbeiten Konzept für Gemeinde Drachselsried
26.8.2026 | THD-Pressestelle

Im vergangenen Semester an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kooperierten zwei Studierende des Studiengangs Angewandte Informatik unter Leitung des Dozenten Andreas Weber mit der Gemeinde Drachselsried. Mithilfe mathematischer Berechnungen ermittelten sie die optimale Verteilung von Ruhebänken auf den regionalen Wanderwegen. Die Ergebnisse dieser Analysen sollen künftig genutzt werden, um das bestehende Angebot zu verbessern.

Ruhebänke erfüllen an Wanderrouten im Bayerischen Wald verschiedene Funktionen. Einerseits bieten sie erschöpften Wandernden eine Möglichkeit, sich während des Weges zu erholen. Andererseits dienen sie auch als Orientierungspunkte – insbesondere in Notsituationen, in denen die Bergwacht oder andere Hilfeorganisationen zu der gefährdeten Person ausrücken müssen. Eine optimale Verteilung und strategische Positionierung der Pausenbänke verbessert somit nicht nur das Wohlbefinden der Ausflügler, sondern auch die Versorgungssituation an Wanderwegen.

Die Studierenden Elena Geiger und Florian Höpf nutzten in einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde Drachselsried die erlernten Methoden aus den Fächern „Mathematik für räumliche Systeme“ und „(Geo)Statistik“, um die aktuell bereitgestellten Ruhebänke zu analysieren und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen. Dabei berücksichtigten sie sowohl die Eigenschaften der Wanderwege wie Länge, Schwierigkeit und Anstiegshöhe als auch die Erreichbarkeit der Bänke bei Notfällen. Die Ergebnisse ihrer Analysen stellten sie abschließend Johannes Vogel, dem ersten Bürgermeister von Drachselsried, und Franziska Bauer, der leitenden Kraft der Touristinfo, vor. Die Vertretenden der Gemeinde zeigten sich begeistert und planen, die Erkenntnisse von Elena Geiger und Florian Höpf zu nutzen, um das bestehende Angebot an Pausenbänken zu verbessern. Dazu behalten sie die gemeinsame Arbeit mit den Studierenden und Andreas Weber bei. Weitere Kooperationen im Rahmen von anderen Studienprojekten kann sich die Gemeinde ebenfalls gut vorstellen.